Beziehungen waren mein Thema — von Anfang an. Ich bin mit Vorbildern aufgewachsen, die mir gezeigt haben wie Verbindung nicht funktioniert. Und gleichzeitig gab es Menschen in meinem Leben, die mir gezeigt haben dass Harmonie, Liebe und echte Nähe möglich sind. Ich habe immer daran geglaubt. Auch in Phasen, in denen ich es selbst nicht leben konnte.
Ich habe gelernt — durch direkte Erfahrung, manchmal auf die harte Tour. Ich kenne narzisstische und toxische Beziehungsmuster nicht aus Lehrbüchern. Ich kenne sie, weil ich mittendrin war. Und ich kenne den Weg heraus — weil ich ihn gegangen bin.
Parallel dazu: zwanzig Jahre Gastronomie. Viel Verantwortung, hohes Tempo, immer für andere da. Von außen lief alles. Innen wurde es enger. Irgendwann hat mein Körper aufgehört mitzumachen. Die Migräne war nicht das Problem. Sie war die Botschaft.
Ein Spezialist empfahl Yoga. Nach der ersten Stunde war da etwas, das ich nicht kannte: Stille. Nicht weil nichts passiert war — sondern weil ich zum ersten Mal nicht funktioniert hatte. Das war der Anfang von allem.
Die Ausbildungen folgten — nicht als Plan, sondern als logische nächste Schritte. Psychologische Beratung. Yoga. Human Design. Und irgendwann habe ich verstanden: es ging immer um Beziehungen. Die zu anderen. Die zu mir selbst. Das ist mein Thema — von Anfang an.
Heute begleite ich Menschen, die an einem Punkt stehen wo sich etwas grundlegend verändert hat. Trennung. Verlust. Elternschaft. Familiendynamiken die plötzlich sichtbar werden. Ich kenne diese Momente — nicht aus Büchern, sondern von innen.